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Armut hat ein Geschlecht

Armut hat ein Geschlecht. Es ist weiblich!
Zum internationalen Frauentag waren Hedwig von Knorre und Käthe Bernstein (Courage) zu Gast und haben mit uns über die Frage  “Warum Armut (oft) weiblich ist” diskutiert. Wer das interessante und bewegende Gespräch nachhören oder ein zweites Mal hören möchte, sollte in unseren Podcast reinhören!

     
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Mrz/10
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Basketball live! Derby-Time: Ludwigsburg vs Tübingen

Zum Ersten Mal war die Wüste Welle bei einem Auswärtsspiel der Tigers dabei. In der neuen Arena mangelte es an Vielem. Erst hatten wir kein Strom, dann haperte es mit der Internetverbindung und am Ende hat Tübingen verloren. Doch stimmungstechnisch war einiges geboten beim Schwabenderby und Kommentator Richard van Ess kann sowieso keiner das Wasser reichen – nicht mal das Tigerle.

 
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Nachrichten vom 08.05.2010

Ins Abseits gestellt

Straßenhändlerinnen in Südafrika protestieren gegen die Zerstörung ihres Arbeitsplatzes. Im Zuge der Fifa Weltmeisterschaft 2010 soll genau dort ein modernes Einkaufszentrum errichtet werden, wo bislang die Straßenhändlerinnen ihre Stände haben. Der Warwick-Markt in Durban schafft circa 10.000 informelle Arbeitsplätze für vorwiegend weibliche Straßenverkäufer. Diese werden nun durch den Bau des neuen Einkaufszentrums zerstört. Dadurch würden die Frauen ihre einzige Einkommensquelle verlieren. Gerechtfertigt wird der geplante Bau dadurch, dass Afrika moderne Weltklasse-Städte braucht, wenn es ein internationales Großereignis, wie die WM 2010, ausrichtet. Sprich: Städte, die internationale Investitionen anziehen und wo man keine armen Menschen sieht. Der Warwick-Markt ist leider kein Einzelfall. Viele afrikanische Städte durchlaufen derzeit ein Modernisierungsprogramm. Dieser Politik wirken Organisation, wie StreetNet, entgegen. Sie fordern, die Armen nicht zu vertreiben, sondern zu integrieren. Denn viele Touristen kommen, um auf traditionellen Märkten einzukaufen. Nicht in Einkaufszentren. Außerdem liefern die Märkte den armen Menschen in der Umgebung frisches Obst und Gemüse zu erschwinglichen Preisen. Sie verursachen auch weniger Kosten und ökologische Probleme als ein modernes Einkaufszentrum. Die Kampagnen von Organisationen, wie StreetNet, haben bereits bei der WM 2002 in Korea dazu beigetragen, dass weniger Straßenhändler vertrieben wurden. Daher werden auch die afrikanischen Straßenhändlerinnen weiter protestieren.

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Wilhelm Karl König beim Lokalmagazin

Der Autor und Organisator der Reutlinger Mundart-Wochen Wilhelm Karl König war zu Gast im Lokalmagazin. Er sprach mit uns über die Bedeutung, die Geschichte und den Einfluss der Dialekte, insbesondere des Schwäbischen. Dazu trug er noch einige seiner eigenen schwäbischen Werke vor. Wer mehr über die regionalen Dialekte und Mundarten und Wilhelm Karl Königs Ideen erfahren möchte, sollte unbedingt in den Podcast reinhören!

 
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Nachrichten vom 05.03.2010

Cord machts

Der Tübinger Gemeinderat wählte am Montag erwartungsgemäß den bisherigen Stadtsanierer Cord Soehlke zum neuen Baubürgermeister. Zwei der vier Mitbewerber hatten kurzfristig zurückgezogen. Mit 25 zu 14 Stimmen stand das Ergebnis bereits im ersten Wahlgang fest. Soehlke übernimmt das Amt am 1. April von der scheidenden Baubürgermeisterin Ulla Schreiber. Sie hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Und es gibt sie doch noch

Die Reutlinger IG Metall hatte Grund zum Feiern: die Arbeiter der Automotive Lighting haben sich eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2015 und die Zusage für neue Produktsionslinien erstreikt. Die Belegschaft war geschlossen gegen die geplanten 130 Entlassungen angetreten – die Streikposten am Werktor hatten nur die Funktion eines deutlichen Symbols. So war die von der Gewerkschaft organisierte Siegesfeier auch eine Feier der Zusammenhalts und der Solidarität.

Vetterleswirtschaft?

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Mel Ramos – Lucky Lulu

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Los gehts mit unserer nächsten Kunst-Soap. Jede Woche präsentieren wir Euch ein Kunstwerk aus der Mel Ramos-Ausstellung, die noch bis 15. April in der Kunsthalle Tübingen zu sehen ist. Der geschäftsführende Kurator Daniel Schreiber beschreibt Lucky Lulu sehr anschaulich und liefert kunsthistorische Hintergrundinformationen gleich dazu.

 
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Dietlinde Ellsässer im Lokalmagazin

Dietline Elsässer, als "Vorleserin" bei uns im Lokalmagazin

Heute besuchte uns Dietlinde Ellsässer.  Die Schwäbin ist ein Multitalent. Sie singt, schreibt und schauspielert. Das ganze macht sie am liebsten auf Schwäbisch, so wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Heute sprach sie mit uns über ihre persönliche Zukunft, Wünsche und den Menschen.  Reinhören lohnt sich!

 
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Nachrichten vom 01.03.2010

Wer wird’s

Am heutigen Montag, den 1. März wählt der Tübinger Gemeinderat ab 16:30 Uhr einen neuen Baubürgermeister. Vier Bewerber mit unterschiedlichen Konzepten und Visionen präsentierten sich vergangenen Mittwoch der interessierten Öffentlichkeit. Ein wichtiges Thema in Tübingen war und ist Schutz und Entwicklung der Altstadt. Drei der vier Kandidaten halten einen Ensembleschutz zum Erhalt der historischen Bausubstanz nicht für notwendig. Albert Dischinger will „in der Altstadt ruhig ein bißchen auf den Putz klopfen.“ Zeljana Holowitz warnt davor, der Altstadt eine Käseglocke überzustülpen. Einzig Cord Soehlke äußerte Sympathie dafür, die gesamte Altstadt unter Schutz zu stellen. Der langjährige Stadtsanierer ist mit den baulichen und politischen Verhältnissen bestens vertraut. Weitere Themen waren der Europaplatz und der Umgang mit privaten Investoren.

Unvollständig

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Arabisches Filmfestival beim Lokalmagazin

Mona Al-Ani und Adwan Taleb zu Gast im Studio der Wüsten Welle

Zu Gast im Lokalmagazin waren heute Mona Al-Ani und Adwan Taleb vom Verein arabischer StudentInnen und AkademikerInnen. Sie sind auch die OrganisatorInnen des Arabischen Filmfestivals, das zum sechsten Mal in diesem Februar in Tübingen stattgefunden hat. Der Schwerpunkt des Festivals war diesmal “Kurden in den arabischen Ländern” und das Publikumsinteresse riesig. In diesem Podcast erfahrt Ihr alles über den Verein und seine Wurzeln, die Entstehung des Festivals und die zukünftigen Veranstaltungen des Vereins arabischer Studenten. Im Übrigen geht es darum, wie man mit viel freiwilliger Arbeit und leider sehr wenig finanzieller und infrastruktureller Unterstützung durch den Gemeinderat trotzdem das größte arabische Filmfestival Deutschlands auf die Beine stellen kann. Für die Zukunft hoffen die VeranstalterInnen auf mehr Unterstützung und vielleicht wenigstens eigene Räume, so dass die Organisation nicht mehr in privaten Wohnzimmern stattfinden muss.

Wer mehr erfahren oder den Verein unterstützen möchte, kann auf den Webseiten des Vereins und des Filmfestivals oder per eMail Kontakt aufnehmen.

 
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Was Tübingen bewegt

Hier mal wieder die collagierten Leserbriefe des Tagblatts. Diesmal mit neuer Besetzung, Chris und Elvira…und auch mal wieder ohne Alf. Reinhören lohnt sicht auf alle Fälle trotzdem: Die Leser haben sich besonders über die Behandlung der Stehcafes in Tübingen aufgeregt und fragen sich, ob wirklich befürchtet werden muss, dass Kuchenesser, die ihren Kaffee im Sitzen trinken, danach grölend , singend und randalierend durch die Tübinger Innenstadt ziehen. Außerdem geht es um Begrifflichkeiten bei Verbindungen und genmanipulierte Medienberichterstattung.

 
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Nachrichten vom 26.02.2010

Alternative Energiepolitik

Weil die Einspeisevergütung für Solarstrom bis zum 1.April stark gekürzt werden soll, ging Panik durch Tübingens Bewohner. Seit dem Informationsabend der Stadt, Anfang Februar ist ein enormer Anstieg der Fotovoltaik-Module auf Dächern zu merken. Jeder will noch Einsteigen, solange es eine höhere Rendite, immerhin von fast 10%, gibt. Tübingen liegt derzeit in der Solarliga sogar noch hinter Reutlingen. Auch Vertreter der Stadt haben angekündigt, mehr städtische Gebäude mit Solarzellen auszustatten.

Nehren ist halbblau

Der Gemeinderat in Nehren hat beschlossen, künftig den Strombedarf zu 50 Prozent mit Ökostrom zu decken. Eine neugegründete Servicegesellschaft wird dafür eine sogenannte Bündelausschreibung europaweit anbieten. Das Mehr an Ökostrom bedeutet für Nehren 3000 Euro höhere Kosten pro jahr.

Höfe ans Netz

DSL ist in Deutschland mittlerweile der Standard für die schnelle Anbindung von privaten Haushalten an das Internet. In den äußeren Tübinger Stadtteilen Bühl, Hagelloch und Hirschau ist das allerdings noch keine Selbstverständlichkeit. Um die Abdeckung mit schnellem DSL in diesen Teilorten zu vervollständigen, hatte Tübingens Finanzbürgermeister Michael Lucke im letzten Herbst Bundesmittel beantragt. Diese sind nun bewilligt worden. Die Tübinger Stadtverwaltung will und muss schnell reagieren, denn die Kosten müssen schon im Herbst diesen Jahres mit dem Bund abgerechnet werden. Bis dahin müssen also die neuen Kabel liegen und die angrenzenden Ortsteile mit einer schnellen Internetanbindung versorgt sein.

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integRadio-Jingle

Hier das Ergebnis des integRadio-Workshops vom 20.2. – der Jingle ist das Erkennungszeichen von integRadio, die nächste Sendung läuft am Mittwoch, den 25.2. um 18:00 Uhr.

 
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Sebastian “Socke” Noack zu Gast im Lokalmagazin

Gleich bei seinem ersten Radiointerview spielt und spricht Sebastian Noack eine Stunde lang über seinen musikalischen Werdegang, die Liebe zu Johnny Cash und Bob Dylan und seinen Auftritt am 25.2.10 in der Hausbar der Münzgasse 13  zugunsten der Wüsten Welle.

 
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Nachrichten vom 22.2.

Uni kürzt

In dieser Woche hat der Senat der Uni Tübingen eine neue Grundordnung veröffentlicht. Mit ihr tritt die lang diskutierte Neuordnung der Fakultäten in Kraft. Mit der neuen Struktur möchte die Uni die Verwaltungsprozesse verschlanken und die Kooperation zwischen den Disziplinen verbessern. Zum kommenden Semester wird es nur noch die Hälfte der Fakultäten geben. Bestehen bleiben die theologischen Fakultäten, sowie Jura und Medizin. Dazu kommen Großfakultäten für Geistes- und Kulturwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Mathematik und Naturwissenschaften. Ob die Änderung wirklich die interdisziplinäre Kooperation verbessert und ob die Einzelbetreuung von Studenten unter den zu erwartenden Stellenstreichungen leiden wird, muss die Zeit zeigen.

Barrierefreie Klinik

Die BG-Klinik hat eine neue Station für Querschnittsgelähmte gebaut. Diese konnten jetzt von einem Nebentrakt in den Hauptbau umziehen. Die Rollstuhlfahrer haben jetzt Böden mit niedrigem Rollwiederstand, größere Nasszellen und DSL in Bettnähe. Die Zimmer sind heller und haben alle einen Deckenlift. Die 3 Millionen Euro teure Station mit zwei Chefärzten bietet 26 Patienten Platz.

Ein-Euro-Job zu teuer

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Feb/10
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Hans-Jörg Ostermeyer zu Gast im Lokalmagazin

In dieser Woche wurde der Integrationspreis des DFb vergeben.  Der Tübinger Verein “Infö” war unter den besten neun und ist letztendlich dritter geworden. Hans-Jörg Ostermeyer, ehrenamtlicher Vorstand des Vereines, war mit in Duisburg auf der Gala des DFB. Er gewährte uns Einblicke in die Preisverleihung, sprach über die Zukünftigen projekte und erläuterte uns das prämierte Projekt “Gol”.

 
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