17
Nov/09
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Der bundesweite ‘Aktionstag Bildung’ in Tübingen

kundg+demo

Der bundesweite Aktionstag Bildung bestand in Tübingen aus zwei sehr verschiedenen Parts: Die Großkundgebung und die daran anschließende spontane Demonstration durch Tübingen waren begleitet von deutlichen Worten und Sitzblockaden. Im Plenum dagegen wurde im Vergleich zu den vorherigen Tagen eher etwas ruhiger diskutiert.

Hier erstmal der Audiobeitrag zum Tag:
 

Bilder und der Bericht vom Aktionstag in Tübingen

Am heutigen bundesweiten Aktionstag Bildung sind auch in Tübingen wieder Aktionen gelaufen. Um 16 Uhr fand eine studentische Vollversammlung vor der Neuen Aula in Tübingen statt. Zwischen 800 und 1300 Anwesende (die Angaben variieren) hörten Redebeiträge und Solidarisierungen von verschiedenen Netzwerken und Organisationen, StudentInnen, SchülerInnen und DozentInnen.

"Bildungs-Schranke" an der Hölderlinstraße

"Bildungs-Schranke" an der Hölderlinstraße

16
Nov/09
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StudentInnen-Proteste werden fortgesetzt

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AktivistInnen bei der SWR3-Partynacht. Foto: tagblatt.de

Auch nach der Räumung des besetzten Kupferbaus am frühen Donnerstag Morgen gehen die StudentInnen-Proteste im Rahmen der europaweiten Uni-Besetzungen in Tübingen weiter. Am Donnerstag Nachmittag fand eine erfolgreiche Demo mit 500-900 TeilnehmerInnen statt (die Zahlen variieren). Schon dabei machten die prostestierenden StudentInnen in Sprechchören darauf aufmerksam, dass der Streit um bessere Bildung weiter geht. “Heute ist nicht aller Tage, wir komm’ wieder, keine Frage!“ Am Samstag nachmittag trafen sich mehr 100 AktivistInnen bei einem “Kaffeetrinken” im Clubhaus, bei dem nach Berichten der FSVV auch Medienvertreter anwesend waren. Danach ging es zu einer Kurz-Aktion bei der SWR3-Partynacht: Während rund 200 Partybesucher vor dem Kupferbau auf ihren Einlass warteten, plakatierten die AktivistInnen das “Partymotto Räumkommando” über das Banner der Partyveranstalter und liessen eine Reihe provisorisch verkleideter Polizeibeamte aufmarschieren. “Ich fordere Sie auf, sich hinzusetzen und auf Ihre Räumung zu warten”, forderte einer der DemonstrantInnen die BesucherInnen durch ein Megafon auf. Die Aktion kam bei den PartybesucherInnen gut an und dauerte etwa zehn Minuten an, worauf der Trupp von StudentInnen zur nächsten Party-Location der Großveranstaltung weiterzog.