Peter, Anne, Marie und Simon vom Tübinger Streitkultur e.V berichteten in unserer Gästestunde von einer etwas anderen Sportart. In Tübingen wird seit 1991 über aktuelle Themen debattiert und seit 2004 im Rahmen des Vereins ‘Streitkultur e.V.’ Debattieren ist sozusagen eine rednerische Auseinandersetzung zweier Parteien, bei der sich zwei Redner gegenüber stehen, jeweils Pro und Contra. Allerdings wird nicht einfach drauf los geredet. Es gibt verschiedene Debattierformen und darauf abgestimmte Regeln. Wie das ganze genau funktioniert und was nun hinter der Streitkultur steckt, erzählten die vier Debattierfreudigen im Interview:
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Simon: “Debattieren ist eine Sportart und da gehts drum zu gewinnen”
Marie: “Es gibt nen Katalog an Kriterien, wo jeweils beurteilt wird… Da ist einmal das äußere Auftreten, wie jemand gestikuliert. Dann wird die Sprachkraft beurteilt. Also wie jemand spricht, ob er ein angemessenes Vokabular verwendet, obs vielleicht schöne Bilder gibt, die er verwendet… Dann wird beurteilt, ob jemand mit dem Publikum interagiert und ob jemand die richtigen Sachen sagt, also den Schwerpunkt auf die Hauptargumente setzt… ”
Live im Studio führten unsere Gäste eine Debatte zum Thema: ‘Brauchen wir eine Quote für deutschsprachige Songs im Radio?’ Dabei stehen Peter und Anne auf der Contra Seite und Marie und Simon auf der Pro-Seite:
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