Heim-statt Tschernobyl

Edeltraud und Christof Schill engagieren sich in dem gemeinnützigen Verein “Heim-statt Tschernobyl e.V.” für Umsiedlung, Integration und Versöhnung. 
Auch noch 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe leben immer Menschen in den verstrahlten Gebieten Weißrusslands. Die langfristigen Folgen sind Schilddrüsenkrebs, Missbildungen und genetische Schäden, besonders bei Kindern sind diese kaum übersehbar. Der Verein wurde 1992 gegründet und errichtet gemeinsam mit betroffenen Familien ökologische Häuser im nichtverstrahlten Norden des Landes. In das erste Umsiedlungsdorf werden Kinder mit ihren Müttern zu Gruppenerholungen eingeladen. Der Verein fördert alternative Energien, als ein Zeichen gegen atomare Energienutzung. Die Partnerorganisation in Weißrussland ist der “Internationale gemeinnützig- gesellschaftliche Verein ÖkoDom”, der 1999 gegründet wurde. Wie das ganze Finanziell funktioniert, die Dörfer ausgebaut sind, eine Umsiedlung abläuft und vieles mehr erzählt uns das Ehepaar Schill im Interview.

 

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