Interview vom 09.11.09 mit Dietlinde Ellsässer

Nun mal ehrlich, wer kennt Dietlinde Elsässer nicht? IMG_1871

Naja, große Theatermuffel vielleicht, Komödiantenfeinde. Die sollten hinter dem Ofen hervorkriechen und sie nicht weiter verpassen. Dietlinde Elsässer ist ein echtes regionales Gewächs, ein würziger Jahrgang 1955. Sie hat das Theater Lindenhof mitgegründet, hat in vielen Produktionen gespielt und seit zehn Jahren ist sie frei tingelnde Künstlerin. Mit Ida Ott zusammen tritt sie als eine von zwei Marien auf. Als Hanni und Fanni vom Ehrenamt schenken die beiden dem Publikum klaren Wein ein. Zusammen mit Isolde Neu sind sie die drei vom Dohlengässle. Und diese schwatzhaften, schwäbischen Grazien sollten den Tübingern und Reutlingern nun wirklich keine Fremden mehr sein- schließlich hat ihre Freundschaft bereits zehnjähriges Jubiläum!

Die ganze „Komöde“ ist Dietlindes Feder entsprungen. Das Schreiben ist ihr eine Leidenschaft, der sie gerne mehr Zeit widmen möchte. Ihr Stück „Heimwärts“ stellt das Leben einer Grenzgängerin in den Mittelpunkt – inspiriert durch die „Beurener Elsa“.

Dann gibt es da noch die Spedition Butsch, das Hölderlin Projekt und die Geierwally.

Aber Dietlinde schreibt und spielt nicht nur – sie kann auch singen. „Männer und Ich“ heißt ihr musikalisches Programm, bei dem sie von Heiner Kondschak, Bernhard Mohl und Jonathan Gray unterstützt wird. Ich habe jedenfalls Gänsehaut bekommen – bei der Stimme…

Ihre Lieder können wir Euch leider nicht spielen, (die CD heißt ebenfalls „Männer und Ich“), aber was Dietlinde uns alles über sich und ihren Werdegang erzählt hat, hört ihr hier: