Okt/090
Interview mit Duo Mirabelle
Das Duo Mirabelle liest Auszüge aus den Stücken “Fabulí Fabulà” und “Ein Tag mit Herrn Jules”. Im Interview erzählen die Beiden von ihrer gemeinsamen Arbeit.
Okt/090
Was Tuebingen bewegt vom 30.10.09
Es geht um die Schweinegrippe, den Impfstoff und was die Krankenkassen bezahlen oder eben auch nicht.
Okt/090
Nachrichten vom 30.10.09
Nepper, Schlepper, Knöllchenfänger
Parken in Tübingen ist eine echte Herausforderung. Die Plätze in der Innenstadt und den angrenzenden Gebieten sind knapp und wahrscheinlich besteht ein Gutteil des Innenstadtverkehrs aus Fahrern, die auf Parkplatzsuche sind. Auch die Gebühren werden zumindest im Innenstadtring mit 1,50 pro Stunde relativ teuer empfunden. Das geht aber noch teurer: 2 Euro kostet die Stunde in Heidelberg, 2,40 € muss man in Stuttgart dafür berappen. Und da Tübingen ja immer vorne dabei sein möchte, überlegt die Stadt nun, die Parkgebühren entsprechend anzupassen. 2 Euro für die Stunde in der Innenstadt sind angedacht, darüber hinaus sollen die Zonen mit Parkgebühren im Norden, Süden und Westen Tübingens erweitert werden. Wegfallen soll die Außenzone, in der die Stunde nur 50 Cent kostet und die inneren Zonen entsprechend erweitert werden, so dass das Parken in Tübingen dann min. 1 Euro pro Stunde kostet.
Entsprechend soll das Team von 11 Knöllchenpolizisten in Tübingen um 3 neue Leute aufgestockt werden. Die Stadt verspricht sich unter dem Strich von all diesen Entscheidungen Mehreinnahmen von mehreren hunderttausend Euro. Naja, billiger als am Stuttgarter Flughafen mit 6 Euro pro Stunde ist es ja immer noch und irgendwie müssen die Mehrkosten des Mühlstrassenumbaus ja gegenfinanziert werden.
Okt/090
Interview mit Andrea Wenzek
Die Festivalleiterin der 26. Französischen Filmtage in Tübingen berichtet
über die Vorbereitung und den Empfang der Französischen Bekanntheit Sandrine Bonnaire, die in dem Eröffnungsfilm “Joueuse, die Schachspielerin” mitspielt, über den Cine-Slam im Kino Arsenal, über eine Ausstellung in der Schedhalle “Die dritte Welt im zweiten Welkrieg”, die am 27.10 eröffnet wird. Über die Homage an den Guillaume Depardieu Sohn von Gerard Depardieu. Die Werkschau über den Meister der Groteske Alaine Guiraudie und über Nollywood Filme und und und….
Okt/090
Nachrichten vom 26.10.2009
Geldhahn vergessen
Man glaubt es kaum – das Landratsamt des Kreises Tübingen hat 312 000 € Behindertenhilfe pro Jahr in insgesamt zehn Fällen ausgezahlt, für die es gar nicht zuständig war – und das über Jahre hinweg. Damit beläuft sich die Summe inzwischen auf 1,4 Millionen. Die Chancen, das Geld zurück zu bekommen sind schlecht – hat Tübingen selbst sich doch bei Irrtümern in anderen Landkreisen stets auf die Rückforderungsklausel im Sozialgesetzbuch berufen: und die sieht eine Rückforderungsgrenze von einem Jahr vor. Hintergrund des Debakels ist die Auflösung des Landeswohlfahrtsverbandes im Jahr 2005. Seither muß der Landkreis, in dem ein Behinderter vor seinem Umzug in einer stationäre Einrichtung gewohnt hat, die Eingliederungshilfe für ihn bezahlen. Tübingen bekam damals ca. 700 Akten überreicht.
Da der Fehler beim aufgelösten Landeswohlfahrtsamt lag, ist die Schande gering, dafür aber Ehr und Preis groß für eine Person: das Team der neuen Leiterin des Rechnungsprüfungsamtes Gabriele Metzger entdeckte die Fehler. „Sie ist ein Glücksfall für den Kreis“, freute sich Tübingens erster Bürgermeister Michael Lucke. Mit 26,5 Millionen € ist die Eingliederungshilfe der größte Posten im Sozial-Etat des Kreises. Ab jetzt werden es 312 000 € weniger sein.
Okt/090
Was Tübingen Bewegt vom 23.10.09
Lustnauer Zwangseingemeindung, die Mülstraße, Naturschutz von Kormorane, ärgerliche Hundegeschäfte und Kritik an der Katholischen Kirche waren letzte Woche Themen, welche die Tübinger bewegt haben.

Okt/090
Madonnenmord und Efeuschlinge
Zu Gast am 23.10.09 im Lokalmagazin waren das Ehepaar Wanner. Die Beiden lesen aus dem neuen Krimi von Michael Wanner mit dem Titel “Madonnenmord” und aus dem Krimi von Ulrike Wanner “Efeuschlinge”. Um Verwechslungen zu vermeiden publiziert Ulrike Wanner unter ihrem Mädchennamen Mundorf. Die Krimis sind beide erschienen im Silberburg Verlag. 2009 “Madonnenmord”. Erst neulich im September.
Okt/090
Nachrichten vom 23.10.09
Mühlstein am Hals
Am Ende läuft Tübingen noch Schwäbisch Hall den Rang ab – im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler als Beispiel für Steuerverschwendung genannt. Von großen Kommunikationsproblemen unter den vielen Beteiligten sprach der Tiefbau-Chef Albert Füger am letzten Montag im Gemeinderat. Aufgrund des Zeitdrucks wurden zehn externe Büros in die Mühlstrassenplanung miteinbezogen. Er war der einzige, der bei dem überfälligen Scherbengericht in Sachen Mühlstrasse Mängel eingestand, so der Kommentar von Sepp Wais im Schwäbischen Tagblatt. Von der Baubürgermeisterin Schreiber war, laut Sepp Wais, nur zu hören, daß sie gerade auch in dieser schwierigen Baustelle alles prima eingefädelt habe. Eingefädelt hat das ganze aber schlußendlich OB Boris Palmer, der letzten Herbst dafür sorgte, daß das Mühlstrassenprojekt kurzfristig beschlossen wurde. Auch die Vorgabe, die Fahrbahn nicht zu verbreitern, da die Busse bei Tempo 20 keine weiteren Zentimeter mehr bräuchten, kam von ihm. Ob nach den vielen Mehrkosten überhaupt noch Geld für den versprochenen Pracht-Boulevard bleibt, ist fraglich. Statt zum zentralen Schmuckstück einer Perlenkette von der Blauen Brücke bis zur Brunnenstrasse wird die Mühlstrasse für OB Palmer nun zusehends zu einem, nach eigenen Worten, „Mühlstein am Hals“. Ihn damit ihm Neckar zu versenken, damit drohten die Gemeinderäte zwar nicht, doch bleibt ihnen letztendlich nur, die ohnehin unerlässlichen Mittel nachträglich abzusegnen oder auch nicht.
Okt/090
Interview zur Lustnauer Zwangseingemeindung
Dr. Günter Herre ehemaliger Gewerkschafter berichtet aus Lustnauer Sicht.
Okt/090
Nachrichten vom 19.10.09
1. Die Regelschulen bringen ’s nicht
88 Bewerber auf 26 Plätze. Die Nachfrage nach einem Schulplatz auf dem Privaten Firstwald- Gymnasium in Mössingen ist hoch. Und das obwohl die Eltern der Schüler für die Schulausbildung ihrer Kinder in die eigene Tasche greifen müssen. 167 € kostet die Schule monatlich soll aber trotzdem keiner Elite vorbehalten sein. Mit einem Sozialfond ist dieses Jahr erstmals an die finanziell schwächeren Familien gedacht worden. Die Schule lege besonders Wert auf die individuelle Förderung und das angepasste Lerntempo so Schulleiter Helmut Dreher, außerdem gebe es ein funktionierende Ganztagsbetreuung. Der Aufbauzweig führt Realschüler nach 3 Jahren zum Abitur.
Auch auf den Katholischen Schulen St. Meinrad Gymnasium und der Mädchenschule in Rottenburg wird Wert auf diese individuellen Grundsätze gelegt. Schulleiter Pflaum-Borsi hebt für seine Mädchen Schule besonders hervor, dass es weder Gewalt noch Vandalismus gebe.
Auch Grund und Hauptschüler können in Rottenburg und Tübingen in den Genuss einer Privaten Ausbildung kommen. in Rottenburg an der Carl-Joseph-Leiprecht-Schule und in Tübingen an der Freien Aktiven Schule (FAS). Die Fürstwald-Schule in Mössingen hat seit diesem Jahr ebenfalls eine Grundschule im Angebot. Hierzu finde morgen am Dienstag den 20. Oktoober um 20.00 ein Informationsveranstaltung im Festsaal der Schule statt.
Okt/090
Interview mit Edith Koschwitz und Maria Zilidou über die Reutlinger Kulturnacht
Edith Koschwitz ist Geschäftsfüherin des Netzwerk Kultur Reutlingen e. V. Eine wichtige Aufgabe des Vereins ist es, die Reutlinger Kulturnacht zu planen und zusammen mit vielen Ehrenamtlichen durchzuführen. Sie findet zweijährig statt und bietet Kulturschaffenden aus Stadt und Region ein Forum.
Die Reutlinger Kulturnacht fand am 10. Oktober 2009 statt und die Wüste Welle war Live mit dabei. Maria Zilidou ist Moderatorin der griechischen Sendung “Hellas Radio” auf der Wüsten Welle und hat Programmpunkte zum Thema Folklore geplant. Im Vorfeld haben wir dieses Interview geführt und Beiträge zum Thema Licht vorbereitet.
Okt/090
Was Tübingen Bewegt vom 16.10.09
Unter Anderem die Pläne um die Neugestaltung des Hirschauer Baggersees bewegten die Tübinger diese Woche.

Okt/090
Nachrichten vom 16.10.09
Schrecken ohne Ende
Die Mühlstraße führt immer weiter bergab ins Haushaltsloch. Jetzt wurde die Fahrbahn zu weit zur Stützmauer hin verlegt. Um 15 cm, die´s in sich haben – 15 cm, die bei einer Begegnung der Stadtbusse dem mauerseitigen der beiden seinen Außenspiegel kosten würde. OB Palmer konnte gerade noch die Belagsarbeiten stoppen. Jetzt kommen voraussichtlich nochmals 50 000.- € und weitere zwei Wochen Bauarbeiten auf das Konto von Tübingens Dauerbrenner der Gemütserhitzung.
Bauruine bewegt sich
Die Hauptgläubigerbank Archon Capital hat einen Insolvenzantrag gestellt gegen Yonathan Goenawan – so lautet der indonesische Name des Klavierpädagogen Wei Tsin Fu, der 1995 für umgerechnet 1,75 Millionen € das Foyer-Areal an der Blauen Brücke übernahm. Nach 15 Jahren ist von dem versprochenen Kulturtempel für 12,5 Millionen € eine bröckelnde Betonbauruine geblieben, für die der Münchener Hypo-Vereinsbank, damaliger Hauptgläubiger, beim letzten Versteigerungsversuch im Jahre 2004 nicht einmal mehr 1,3 Millionen € geboten wurden. Die faulen Kredite hat inzwischen die Archon Capital übernommen und diese hat nun das Insovenzverfahren angestrengt, das Ende September bereits eröffnet wurde. Es ist also wieder Spielraum geöffnet für neue Interessenten, einige davon hält OB Palmer für aussichtsreich. Der Insolvenzverwalter bestätigt zumindest zwei Anträge, genaueres wollten aber werde er noch der OB ausplaudern. Die Tübinger CDU fordert einen schnellen Abriss, rechtlich wäre das möglich, aber für OB Palmer kommt dies erst als letztes Mittel in Frage. Wei Tsin-Fu indes dürfte sich um die Zukunft seiner privaten Musikschule, der „Academy of Networked Thinking in Music“ sorgen. Bis zu einer bestimmten Pfändungsgrenze könne er weiter tätig sein, erklärte dazu der Insolvenverwalter.
Okt/090
Moritz Peters vom Zimmertheater im Interview
Neu im Zimmertheater ist Moritz Peters und er hat die Hauptrolle in “Die Braut von Messina”.
Das Stück hat am 7. November Premiere
Okt/090
Nachrichten vom 12.10.09
Ein Platz unter den „Top Ten“?
Das britischen Hochschulmagazin “Times Higher Education” hat die Ergebnisse seines neusten World University Rankings veröffentlicht. Und die Tübinger finden darin Grund zum Jubeln: ihre Universität gehört zu den zehn besten Universitäten, nein, nicht der Welt, Deutschlands.
Genauer betrachtet ist darunter der Platz 122 unter den 200 weltbesten Universitäten zu verstehen. Heidelberg führt mit Rang 57 die Top Ten der deutschen Unis an. Berlin und München belegen Platz 94 und 98. Die wirklichen vordersten Plätze teilen sich britische und US-amerikanische Universitäten. Ein Grund dafür ist die englische Sprache, denn ein Fünftel der Gesamtpunktzahl wird durch die Anzahl der Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften erzielt. Deshalb will die EU jetzt eine Studie beim Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Auftrag geben die, Zitat CHE:„fairer und besser“ werden soll.
Zum Wahlkreis Reutlingen diktiert
Gegen ihren Willen wurden die Gemeinden Dusslingen, Gomaringen und Nehren dem Wahlkreis Reutlingen zugeordnet. Für die neue Einteilung haben CDU und FDP im Landtag gestimmt, die unglücklichen Gemeinden waren an dem Verfahren nicht beteiligt.
Krimi-nalitäts-Rate steigt weiter an